Fußballbundesligist Werder Bremen hat zum fünften Mal in Folge einen Rekordumsatz erwirtschaftet und konnte 2008 mit einem wirtschaftlichen Plus abschließen.
Der Pokalsieger der vergangenen Saison 2008/09 erzielte im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 120,7 Millionen Euro. Dies teilte der Verein auf der Mitgliederversammlung am Montagabend mit. Insgesamt erreichte Werder einen Gewinn von 6,2 Millionen Euro. Der Rekorderlös aus dem Jahr 2007 (8,3 Millionen Euro) wurde nicht erreicht. Dieser sei damals jedoch auch durch Sonderzahlungen aus der Fußball-WM und der Kirch-Insolvenz in Höhe von insgesamt 5 Millionen Euro zustande gekommen. „Aus eigener Kraft waren wir damit in diesem Jahr erfolgreicher", sagte Geschäftsführer Klaus Allofs.
Allofs führte die positiven Zahlen vor allem auf den Gewinn des DFB-Pokals sowie das gute Abschneiden in den internationalen Wettbewerben Europapokal und Champions League zurück. „Der Verein ist schuldenfrei und so soll es auch bleiben", erklärte Allofs. „Unseren sportlichen Erfolg wollen wir auch in Zukunft durch hanseatisches Wirtschaften erreichen.“
Neue Erfolge aus sportlicher Sicht wollen die Bremer indes unter einem alten Namen feiern: Dank einer Satzungsänderung heißt die ausgegliederte Profiabteilung und damit auch die Bundesliga-Mannschaft wieder SV Werder Bremen und nicht mehr nur Werder Bremen.
Mitgliederzahl auf 36 000 angewachsen
Auch der Gesamtverein konnte Positives vermelden: Seit 2002 stieg die Zahl der Mitglieder von 3000 auf 36 000, berichtete Klaus-Dieter Fischer, Präsident des Gesamtvereins SV Werder von 1899 e.V. Bremen.
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