Dienstag, 17. November 2009

FC St. Pauli verbucht bestes Geschäftsjahr

Mit dem besten Ergebnis seiner Club-Geschichte hat der Fußballzweitligist FC St. Pauli das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2009 abgeschlossen.

Nachdem der Weg des FC St. Pauli in der Vergangenheit oft von Finanznöten gepflastert war, blicken die Hamburger nun stolz auf ihre Geschäftszahlen. Der Traditionsverein konnte in der Spielzeit 2008/09 einen Jahresüberschuss in Höhe von 1,12 Millionen Euro erwirtschaften. Damit konnte der Fehlbetrag von 464 000 Euro aus dem Jahr 2008 ausgeglichen werden. Dies teilte der Verein auf seiner Jahreshauptversammlung mit.

St. Pauli Präsident Corny Littmann freute sich über die positive Entwicklung seines Clubs: „Es geht uns bestens: sportlich, wirtschaftlich und im Verein.“ Die Hanseaten verfügen nunmehr über einen positiven Vermögenssaldo in Höhe von 658 000 Euro als buchungsmäßiges Eigenkapital.

Eine wichtige Rolle in der Zukunftssicherung des Kiez-Clubs spielt der schrittweise Umbau des Millerntorstadions. Ein Neubau soll den Umsatz des Kiezclubs erheblich steigern. 2007 wurde bereits die neue Südtribüne eingeweiht, die Zusatzerlöse von 1,5 Millionen Euro pro Jahr bringt. Allein der Bau der Südtribüne schlug mit Kosten in Höhe von 15 Millionen Euro zu Buche. Die 17 Millionen Euro teure Haupttribüne soll ein jährliches Plus von 4,5 bis 5 Millionen pro Jahr erlösen. Bis zur Saison 2010/2011 soll sie fertiggestellt werden. Der Neubau der Gegengeraden und der Nord-Tribüne (Baukosten: zehn Millionen Euro) sollen folgen, wenn der Verein wieder genügend Eigenkapital angespart hat.

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