Der Karlsruher SC hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2008/09 mit einem Gewinn von 1,94 Millionen Euro abgeschlossen. Darüber hinaus ist der Fußballzweitligist wieder schuldenfrei.
Die Vereinsführung habe das erklärte Ziel gehabt, das Wirtschaftsjahr 2008/09 mit einem positiven Ergebnis abzuschließen, schreibt das amtierende KSC-Präsidium in seinem Jahresabschluss an die Mitglieder. Dies wurde mit einem Jahresüberschuss in Höhe von knapp zwei Millionen Euro auch erreicht, der sich wie folgt zusammensetzt: Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete der Club rund 34,2 Millionen Euro Einnahmen. Dem Gegenüber stehen Ausgaben in Höhe von rund 32,3 Millionen Euro. In der Vorsaison hatte der Club noch 2,39 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet.
„Die positive Abweichung zum Planergebnis ergibt sich hauptsächlich aufgrund des nicht erreichten Klassenerhaltes ersparten Punktprämien und Sonderzahlungen“, erklärte der amtierende KSC-Präsident Hubert H. Raase. Wäre der Club in der vergangenen Saison nicht aus der Bundesliga abgestiegen, so wäre das Ergebnis demnach ausgeglichen ausgefallen, erklärte der KSC-Obere weiter.
Zudem habe der Verein „nun auch keine Bankschulden mehr", erklärte der 65-Jährige. Zum ersten Mal seit Beginn des neuen Jahrtausends wies der KSC wieder ein positives Eigenkapital in seiner Bilanz aus. Das Kapitalkonto der Karlsruher betrug zum Jahresabschluss am 30. Juni dieses Jahres 308 000 Euro.
Für die laufende Saison prognostiziert Raase jedoch einen Verlust in Höhe von zwei Millionen Euro. Der KSC-Präsident führt dies auf zusätzliche finanzielle Belastungen durch den nicht erfolgten Verkauf der Spieler Dino Drpic und Markus Miller zurück.
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