Montag, 12. Oktober 2009

Hannover 96 beantragt Änderung der 50+1-Regel

Der Fußballbundesligist Hannover 96 hat bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) wie angekündigt einen Antrag zu Änderung der „50+1-Regel“ eingereicht.

Wie die DFL mitteilte, haben die Niedersachsen beim Ligaverband einen entsprechenden Antrag eingereicht. Hannover drängt darin weiterhin auf die Zulassung von Investoren im deutschen Fußball. Die Vereine und Kapitalgesellschaften des Ligaverbandes sind über den Antrag von Hannover 96 informiert worden.

„Der Antrag wird auf der nächsten Mitgliederversammlung behandelt werden", erklärt Liga-Präsident Reinhard Rauball. Diese findet am 10. November 2009 in Frankfurt am Main statt. Für eine entsprechende Satzungsänderung ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit in der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes und beim DFB-Bundestag erforderlich. Ein schwieriges Unterfangen: Selbst Kind gab sich jüngst im Gespräch mit SPONSORs „nicht zu optimistisch, dass die 50+1-Regel im Herbst fällt.“

Bereits in der August-Ausgabe dieses Magazins erklärte Martin Kind an verschiedenen Punkten exemplarisch seine Lösungsansätze für eine neue Regelung. Der Chef des Bundesligisten sprach von Marken- und Standorterhaltung, von mehrjährigen Haltefristen, „um Spekulationen zu vermeiden“, und davon, dass Investoren sich einige Jahre als Sponsor nachhaltig engagieren müssen.

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