Der Vorstandsvorsitzende der FC Bayern München AG, Karl-Heinz Rummenigge, ließ gegenüber SPONSORs durchblicken, dass eine Einigung zwischen der Audi AG und der FC Bayern München AG bevorsteht. Der Einstieg weiterer Investoren sei zudem denkbar.
Audi erfülle die Kriterien für eine Beteiligung an der FC Bayern AG, so Rummenigge. „Wir haben immer gesagt: Wenn wir weitere Anteile an einen strategischen Partner verkaufen, dann muss es ein Partner sein, der perfekt zu uns passt wie damals die Adidas AG.“ Der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach hatte 2002 zehn Prozent der Anteile des deutschen Rekordmeisters übernommen und dafür rund 77 Millionen Euro bezahlt. Zu der Frage, ob es zu einer Einigung zwischen Audi und dem FC Bayern komme, erklärte Rummenigge: „Ich bin vorsichtig optimistisch.“
Weiter zeigte sich der Bayern-Funktionär nicht abgeneigt, dass sich nach dem Einstieg von Audi und Adidas ein dritter Investor an der FC Bayern München AG beteiligt: „Theoretisch haben wir die Möglichkeit, einen weiteren Partner mit ins Boot zu nehmen.“ Jedoch betonte Rummenigge, dass es dazu im Moment dazu keine konkreten Überlegungen gebe. Nach den Statuten der FC Bayern AG und der Deutschen Fußball Liga (DFL) ist es möglich, dass sich 49 Prozent der Anteile in fremder Hand befinden.
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