Dienstag, 1. Dezember 2009

Verfahren gegen Schalke eingestellt


Die Staatsanwaltschaft Essen hat das Verfahren gegen Verantwortliche von FC Schalke 04 wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung eingestellt. Wie es in einer Mitteilung am Dienstag hieß, wurde die Aufnahme von Ermittlungen abgelehnt, da ein Anfangsverdacht nicht vorliegt. „Zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung des Vereins sind nicht ersichtlich“, sagte Willi Kassenböhmer, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Eine Privatperson hatte Ende Oktober aufgrund von Medienberichten über angebliche Zahlungsschwierigkeiten Strafanzeige gestellt, die sich gegen Schalke-Finanzvorstand Peter Peters und Clubpräsident Josef Schnusenberg richtete. Den Revierclub drücken eine Schuldenlast von 137 Millionen Euro und weitere rund 100 Millionen Euro an Verbindlichkeiten.

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