Für das ZDF-Magazin „Frontal 21“ hatte Küting die Geschäftszahlen der umsatzstärksten Fußballclubs Europas unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen wie Schuldenstand, Eigenkapitalquote, Jahresüberschuss und Umsatzrentabilität unter die Lupe genommen. „In vielen Punkten sind die ausländischen Vereine für unsere Bundesliga vorbildlich“, lautet Kütings Fazit.
Von Seiten verschiedener Bundesligavertreter war bereits im Zuge der Financial-Fairplay-Diskussionen in der Vergangenheit immer wieder Kritik an Vereinen geübt worden, die teure Spieler „auf Pump“ kauften und so den Wettbewerb verzerrten. Im „Frontal 21“-Interview griff der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, nun konkret die Geschäftspolitik von Real Madrid an. 250 Millionen Euro für Spielereinkäufe auszugeben, sei grenzwertig, so der Bayern-Chef. Diese Kritik an Real hält Kunert hingegen für unbegründet. Betrachte man auch Gesamtkapital und Eigenkapital seien „die Königlichen“ trotz immenser Transferausgaben ein höchst profitabler Verein, der sich im Vergleich zu Bayern sehr gut sehen lassen könne.
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